Einführung in X-Versus

Die steigende Nachfrage nach leistungsstarken und technologisch fortschrittlichen Produkten hat uns dazu veranlasst, intensiver in die Forschung und Entwicklung im Gesundheitswesen zu investieren und innovative Produkte auf den Markt zu bringen.

Auch im Bereich der Radiologie wurden zahlreiche Fortschritte in Bezug auf die Schutzkleidung gegen ionisierende Strahlung erzielt.

Insbesondere stehen dank der Möglichkeit, bleifreie röntgenopake Folien zu produzieren, leichtere Materialien zur Verfügung, die die gleiche Schutzwirkung für das medizinisch-technische Personal und die Patienten gewährleisten, jedoch sowohl im Hinblick auf die Materialzusammensetzung als auch auf die  Produktionsprozesse deutlich nachhaltiger sind. X-Versus ist das Ergebnis intensiver Recherchen und Analysen und ein hochwertiges Produkt mit einzigartigen
Eigenschaften.

X-Versus ist als Patent für die Fertigung von Röntgenschutzkleidung gegen ionisierende Strahlung angemeldet (Patent pending). Es handelt sich um die erste Produktlinie auf dem Markt mit der Zertifizierung als PSA der Kategorie III, die sich mit industriellen und gemäß den jeweiligen Bezugsnormen validierten Verfahren reinigen lässt und sterilisierbar ist.

Die Schutzkleidung der Produktlinie X-Versus ist aus einem Textil hergestellt, das sich durch seine Langlebigkeit und hohe Schutzfunktion gegen Röntgenstrahlen auszeichnet.

Das Textil der X-Versus-Produkte erfüllt die grundlegenden Anforderungen für die Fertigung von medizinischer Kleidung und berücksichtigt die Einsatzbedingungen und Bedürfnisse von Personal und Patienten, denn es gewährleistet sowohl hohen Schutz als auch Tragekomfort.

Die Produktpalette enthält zahlreiche Modelle, von der klassischen, nicht sterilen Schutzkleidung für strahlendiagnostische Verfahren bis hin zu spezifischen Lösungen für operative Eingriffe: X-Versus ist die erste Schutzkleidung gegen ionisierende Strahlung auf dem Markt, die im sterilen Zustand und als zertifiziertes Medizinprodukt lieferbar ist.

Aufgrund ihrer Hitzebeständigkeit eignen sich die X-Versus-Textilien für die Dampfsterilisation (Autoklav).

Abgesehen von sterilen OPMänteln werden Abdecktücher mit oder ohne Öffnung zum Schutz gegen Streustrahlung mit den gleichen Eigenschaften hergestellt.

AUSZÜGE AUS DEN VORTRÄGEN, DIE HERR DR. ALDO VALENTINI

Koordinator der Arbeitsgruppe DPI_DPC_DPP der AIFM (Associazione Italiana di Fisica Medica), am 03. 02. 1914 im Centro Marani in Verona und am 16. 01. 2015 im Krankenhaus in Brescia hielt.

Die zurzeit in Italien geltenden Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften und insbesondere das G. v. D 81/2008 (TUSL – Einheitstext zum Arbeitsschutz, A. d. Ü) sehen eine Sicherheitsorganisation vor, die auf jeden Fall den Vorbeugungs- und kollektiven Schutzmaßnahmen sowie der sofortigen Beseitigung jeder Art von Schadstoff in der Arbeitsumgebung den Vorrang gibt.

Die Verwendung einer persönlichen Schutzausrüstung ist stets der ordnungsgemäßen Überprüfung und erfolgten Umsetzung aller möglichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Begrenzung oder Beseitigung der Risikofaktoren untergeordnet.

So bekräftigt Art. 75 des G. v. D. 81/2008 (Verwendungspflicht) das Konzept, dass persönliche Schutzausrüstungen zu verwenden sind, wenn die Risiken nicht durch technische Präventionsmaßnahmen, kollektive Schutzmittel oder arbeitsorganisatorische Methoden vermieden oder begrenzt werden können.

„Unter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ist jede Ausrüstung zu verstehen, die dazu bestimmt ist, vom Arbeitnehmer benutzt oder getragen zu werden, um sich vor einem oder mehreren Risiken zu schützen, die bei der Arbeit seine Sicherheit oder Gesundheit beeinträchtigen könnten, sowie jede zum selben Zweck verwendete Zusatzausrüstung (G. v. D. 81/2008, Artikel 74, Begriffsbestimmungen)”.

„Persönliche Schutzausrüstungen müssen verwendet werden, wenn die Risiken nicht durch geeignete technische Präventionsmaßnahmen, kollektive  Schutzmittel oder arbeitsorganisatorische Maßnahmen, Methoden oder Verfahren vermieden oder ausreichend begrenzt werden können (G. v. D. 81/2008, Artikel 75, Verwendungspflicht).”

Die Anforderungen an die persönlichen Schutzausrüstungen sind durch Artikel 76 des G. v. D. 81/2008 festgelegt:

Die persönlichen Schutzausrüstungen müssen den Bestimmungen des Gesetzesvertretenden Dekretes vom 4. Dezember 1992 Nr. 475 in geltender Fassung entsprechen; sie müssen zudem:

a) Schutz gegenüber den zu verhütenden Risiken bieten, ohne selbst ein größeres Risiko zu bewirken;

b) für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sein;

c) den ergonomischen Anforderungen und den gesundheitlichen Erfordernissen des Arbeitnehmers Rechnung tragen;

d) dem Träger nach erforderlicher Anpassung passen.

Der Schutz der Arbeitnehmer vor ionisierender Strahlung wird einzig durch das Gesetzesvertretende Dekret vom 17. März 1995 Nr. 230 in geltender Fassung geregelt (1).

In Artikel 61 des G. v. D. 230/1995 in geltender Fassung sind die Pflichten der Arbeitgeber, Führungskräfte und Vorgesetzten festgelegt.

„Arbeitgeber und Führungskräfte, die die durch das vorliegende Dekret geregelten Tätigkeiten ausüben bzw. leiten sowie die Führungskräfte, die die Aufsicht über diese Tätigkeiten ausüben, müssen im Rahmen ihrer Aufgaben und Zuständigkeiten die im vorliegenden Abschnitt und in den zu seiner Durchführung erlassenen Maßnahmen vorgesehenen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen ergreifen und den Arbeitnehmern, wo erforderlich, die dosimetrischen Überwachungs- und Schutzinstrumente für die Risiken zur Verfügung zu stellen, denen sie ausgesetzt sind.”

Art. 78 des G. v. D. 81/2008 und Art. 68 des G. v. D. 230/1995 in der geltenden Fassung legen die Pflichten der Arbeitnehmer fest:

  • Die Arbeitnehmer nehmen an den vom Arbeitgeber organisierten Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungen teil (für PSA-Kategorie 3).
  • Die Arbeitnehmer verwenden die ihnen zur Verfügung gestellten PSA entsprechend den ihnen vom Arbeitgeber gegebenen spezifischen Anweisungen und den gebotenen Informationen bzw. der Ausbildung sowie der eventuell organisierten und durchgeführten Schulung.
  • Die Arbeitnehmer sorgen für die Pflege der ihnen zur Verfügung gestellten PSA und nehmen eigenmächtig keinerlei Veränderungen daran vor.
  • Die Arbeitnehmer melden dem Arbeitgeber, der Führungskraft oder dem Vorgesetzten unverzüglich alle Mängel
  • oder Funktionsstörungen, die sie an der ihnen zur Verfügung stehenden PSA feststellen.

(1) G. v. D 230/1995 in geltender Fassung GESETZESVERTRETENDES DEKRET 17. März 1995 Nr. 230. Umsetzung der Richtlinien
89/618/Euratom, 90/641/Euratom, 92/3/Euratom und 96/29/Euratom über die Gefahren ionisierender Strahlung, abgeändert durch:
GESETZESVERTRETENDES DEKRET 26. Mai 2000 Nr. 241 ordentliches Beiblatt zum AMTSBLATT – Allgemeine Serie Nr. 203 vom
31. 8. 2000. GESETZESVERTRETENDES DEKRET 9. Mai 2001 Nr. 257 Amtsblatt – Allgemeine Serie Nr. 153 vom 4. 7. 2001 GESETZ
1: März 2002, Nr. 39. Amtsblatt – Allgemeine Serie Nr. 72 vom 26. 3. 2002